GIB DEN KRANKENHAUSKEIMEN KEINE CHANCE!

Wer ins Krankenhaus muss, möchte gesund werden. Ärzte und Pflegepersonal tun dafür ihr Bestes. Doch ihre Gegenspieler lauern selbst dort: Bakterien, Viren und Pilze, die geschwächten Menschen besonders gefährlich werden können. Laut RKI bekommen etwa 3,6 Prozent der Patienten im Krankenhaus eine Infektion, die sogar zum Tod führen kann. Das Ziel jeder Einrichtung ist es, solche Fälle zu vermeiden. Desinfektionsmittel und ein konsequentes Hygiene Konzept sind dort deshalb besonders wichtig.

Rund 18 Millionen Menschen werden in Deutschland im Jahr im Krankenhaus aufgenommen und behandelt. Dazu kommen die ambulanten Fälle. Aber wo Menschen sind, sind auch Keime, eingeschleppt von den Patienten selbst oder unabsichtlich auch vom Personal. Die häufigsten Krankenhauskeime sind Enterokokken, Pseudomonas aeruginosa und Staphylokokken. Sie können ernsthafte Entzündungen und Blutvergiftung auslösen. Besonders gefährdet dadurch sind Krebspatienten, deren Immunsystem durch die Chemotherapie geschwächt ist, und Frischoperierte, da Wunden einem Krankenhauskeim viele Angriffsmöglichkeiten bieten.

Mehr Tote durch Krankenhauskeime als durch Verkehr

Nach einer neuen Studie infizieren sich 400 000 bis 600 000 Menschen im Jahr während ihres Krankenaufenthalts mit etwas, das ihnen vorher noch keine Probleme machte. Die Fachleute nennen dies eine nosokomiale Infektion. Wie viele tatsächlich daran sterben, ist nicht einfach zu ermitteln, da zu den Betroffenen auch jene gehören, die bereits schwere Vorerkrankungen hatten.

Doch nach aktuellen Schätzungen sterben 10 000 bis 20 000 Krankenhauspatienten jährlich an einer solchen nosokomialen Infektion. Zum Vergleich: Bei Verkehrsunfällen sterben jährlich im Durchschnitt etwas mehr als 3000 Menschen. Krankenhauskeime sind also eine ernsthafte Gefahr. Besonders problematisch an ihnen ist, dass viele Stämme inzwischen resistent gegen Antibiotika sind, was die Behandlung erschwert. Dazu ist nun neu das Coronavirus gekommen.

10 000 bis 20 000 Krankenhauspatienten jährlich

Das Robert-Koch-Institut unterhält eine eigene Abteilung für Infektions- und Krankenhaushygiene und unterstützt klinische Einrichtungen mit fachlicher Expertise. Jedes Hygiene Konzept ist aber nur so gut wie die, die es umsetzen. So müssen Ärzte und Pflegepersonal auch bei hoher Arbeitsbelastung an die Handdesinfektion denken und die Reinigungskräfte müssen wirklich gründlich vorgehen.

Vorteile eines Hygiene-Roboters

Beratung des Personals ist wichtig, um ein Hygiene Konzept erfolgreich umzusetzen. Aber auch ein Hygiene Roboter kann dazu beitragen: Mit Methoden wie Bestrahlung und Vernebelung werden Keime in der Luft unschädlich gemacht. Einmal programmiert, fährt der Roboter seine Strecke ab und lässt sich dabei von Hochbetrieb nicht stören.

Ist er richtig programmiert, vergisst er nichts und trägt selbst keine Keime ein. Bisher werden Hygiene-Roboter nur selten eingesetzt – doch das wachsende Bewusstsein für die Gefahr durch Krankenhauskeime könnte dies ändern.

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